als ganzheitliches Konzept
Nicht nur die Gebäudesubstanz altert, auch die Qualität der Heizungsanlagen ist diesem Alterungsprozess unterworfen. Das Resultat ist ein Mehrverbrauch von Energie und erhöhter Verschleiß von Heizungskomponenten, die in ihrem Zusammenspiel als Anlagenkonzeption Defizite aufweisen und Komforteinbußen mit sich bringen.
Das Ziel bei der Bestandsmodernisierung ist eine Effizienzsteigerung durch einen energiesparenden Betrieb und eine optimale Wärmeübergabe durch moderne Heizkörper. Die Basis bildet die Anlageninspektion durch den Fachmann, wobei u. a. der Wirkungsgrad des Wärmeerzeugers gemessen und die Regelungskomponenten sowie die Beschaffenheit der Heizflächen geprüft werden.
Vorteilhafte Optimierung
Denn nur wenn alle Komponenten der Heizungsanlage aufeinander abgestimmt werden, kann Energie optimal gespart werden. Dem Heizkörper kommt dabei eine besondere Rolle zu, da hier die Wärmeabgabe stattfindet. Der klassische Platz unter dem Fenster ist dafür nach wie vor empfehlenswert: hier wird die einströmende kalte Fallluft abgefangen und die Wärme wird ungehindert in den Raum abgegeben.

Investitionsaufwand bei verschiedenen Modernisierungsmaßnahmen (Modellhaus: Reiheneckhaus, Baujahr 1986, mit ca. 140 qm Wohnfläche und einem zeittypischen Wärmestandard)