Einsatz von Heizkörpern in Kombination mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe bei der Modernisierung eines Gemeindehauses

Das im Rahmen des Konjunkturpaketes II zur Modernisierung ausgewählte Gemeindehaus befand sich in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand: elektrische Nachtspeicherheizung, Dach und Bodenplatte ungedämmt, hohe jährliche Heizkosten. Die Gemeinde hatte die Wahl zwischen Abriss mit Neubau und einer Modernisierung des Bestandsgebäudes. Aus Kostengründen und zur Erhaltung des Ortsbildes fiel die Wahl auf die Modernisierung des Bestands.

Die komplette Dämmung der Außenwände und des Daches bot die Möglichkeit, als Wärmeerzeuger eine Wärmepumpe vorzusehen. In allen Räumen, inklusive die an eine Bank vermieteten Geschäftsräume, sind Heizkörper mit erhöhtem Strahlungsanteil zum Raum installiert.

Die berechneten Vorlauf-Temperaturen liegen im Auslegungsfall bei 50 °C, tatsächlich erforderlich waren bisher max. 42 °C. Der Einbau von Heizkörpern wurde gewählt, weil die schnell wechselnden Anforderungen an die Nutzung (Sitzungen Gemeinderat, Treffen von Vereinen) eine kurze und schnelle Aufheizzeit erforderlich machten.

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