Einsatz von Heizkörpern in Kombination mit einer Mikro-KWK-Anlage bei der Modernisierung eines Mehrfamilienhauses

Die Ziegelmauern und der Dachstuhl des in Massivbauweise errichteten Mehrfamilienhauses aus dem Jahre 1962 waren zwar noch in Ordnung aber die Haustechnik war nicht mehr auf einem effizienten Stand. In jeder Wohnung befand sich eine Gastherme im Bad oder in der Küche für die Beheizung und Warmwasserbereitstellung. Auch die Heizkörper stammten noch aus dem Baujahr 1962. Die größte Herausforderung bestand darin, das Gebäude 2011 im bewohnten Zustand zu modernisieren.

Die Bereitstellung der Heizwärme erfolgt über ein Mikro-KWK mit einer Wärmeleistung von 5 kW sowie einer elektrischen Leistung von 1 kW. Die benötigte Raumwärme wird durch neue, formschöne Heizkörper individuell an die Räume abgegeben. Überschüssige Wärme wird in einem 800-Liter-Speicher gepuffert.

Die Installation der neuen Heizkörper gestaltete sich sehr einfach, da die vorhandenen Rohrleitungen und Anschlüsse genutzt werden konnten. Dementsprechend war die Modernisierung im bewohnten Zustand möglich.

Die bisherigen Auswertungen der Verbrauchswerte bestätigen die Energieeinsparungen der neuen Heizanlage. „Von September 2011 bis April 2012 wurden rund 2.900 m2 Gas verbraucht“, erklärt Hubert Greiten. „Das ist ein Wert, der einem Einfamilienhaus im Bestand entspricht.“

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