Einsatz von Heizkörpern in Kombination mit einem Gasbrennwertgerät beim Neubau eines Einfamilienhauses

Wer neu baut, muss seinen Wärmebedarf gemäß EEWärmeG anteilig mit erneuerbaren Energien decken oder den Einsatz erneuerbarer Energien mit Ersatzmaßnahmen kombinieren. Dieser „Nutzungspflicht“ können Eigentümer auch mit anderen klima­schonenden Maßnahmen nachkommen, indem sie etwa ihr Haus stärker dämmen, Wärme aus regenerativ versorgten Wärmenetzen beziehen oder Abwärme bzw. Wärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nutzen.

Wir haben uns beim Neubau des Hauses für den Energiestandard KfW 55 entschieden, wobei der errechnete Heizwärmebedarf mit 53,8 kWh/m2a angegeben wurde, erklärt Bauherr und Eigentümer Hubert Roth. In den ersten beiden Jahren wurde dieser Wert im tatsächlichen Verbrauch sogar unterschritten. Weiter berichtet er: Die Vorlauf-Temperatur liegt je nach Außenbedingungen bei 46 bis 53 °C. Dank des hydraulischen Abgleichs sind die Anlagenkomponenten optimal aufeinander abgestimmt und wir verspüren überall gleichmäßige Wärme."

Sowohl in den Wohnräumen als auch den Bädern sind Heizkörper installiert. Was waren die ausschlaggebenden Gründe dafür?

„Wir haben den Einbau von Heizkörpern gewählt, weil wir eine schnelle und anpassbare Regulierung der Wärme im Haus als sehr wichtig erachten“, antwortet Herr Roth. Er fügt hinzu: „Zudem empfinden wir die Wärme, die von Heizkörpern übertragen wird, vor allem in Wohn- und Arbeitsräumen als sehr behaglich. Und im Bad bieten sie uns als Handtuchwärmer zudem einen hervorragenden Zusatznutzen.“

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